Badminton - mein Sport

Badminton ist gar keine so junge Sportart, wie sich mancher Interessierte vorstellt. Bereits im 16. Jahrhundert wurde an den europäischen Fürstenhöfen eine Art Badminton gespielt.

Über Großbritannien kam die Sportart auf das europäische Festland und wurde hier in den vergangenen Jahren zu einer boomenden Sportart. Diese Sportart in der heute verbreiteten Form hat eine etwa einhundertjährige Geschichte. Ähnliche Spielformen können sogar noch früher nachgewiesen werden. So belegen Höhlenzeichnungen, daß in Indien bereits vor ca. 2000 Jahren ein dem Badminton vergleichbarer Sport ausgeübt wurde. Ähnliche Spiele lassen sich auch in alten Hochkulturen Asiens nachweisen.

Im Mittelalter war das Federballspiel beliebte Freizeitbeschäftigung des höfischen Adels, bevor der Federballsport infolge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen im späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert in Vergessenheit geriet. Eine Renaissance erlebte der Federballsport jedoch 1870, als er auf dem Landsitz des Herzogs von Beaufort in England, genannt "Badminton House", erneut eingeführt und vor geladenen Gästen ausgeübt und vorgestellt wurde. Die Sportart verdankt diesem Umstand ihren Namen "Badminton".

Der Neueinführung des Sports in England folgte 1893 die Gründung des ersten Badminton-Verbandes in England. Die erste Badminton-Verbandsgründung in Deutschland läßt sich 1902 nachweisen, als der Bad Homburger Badminton Club gegründet wurde.

Als Weltsportart setzte sich Badminton indes erst nach dem 2. Weltkrieg durch. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1977 unter der Regie des IBF ausgetragen. Die Mannschaftsweltmeisterschaften der Damen werden seit 1957 (sog. Uber-Cup) und die der Herren seit 1949 (sog. Thomas-Cup) durchgeführt. Die Trophäen sind nach der langjährigen englischen Nationalspielerin Betty Uber und Sir George Thomas benannt, welcher 21mal englischer Meister wurde. Seit 1989 existiert ferner die sog. "Sudirman Trophy", welche ebenfalls als Mannschaftsweltmeisterschaft bezeichnet wird. Lizenzspieler gibt es im Bereich des Badminton-Sports seit 1979.

Nachdem bereits 1934 die International Badminton Federation (IBF) gegründet worden war, entstand 1978 mit der World Badminton Federation (WBF) ein zweiter Weltverband. Initiiert wurde der WBF von den Verbänden der dritten Welt, die aufgrund politischer Hindernisse keine Aufnahme in den IBF fanden. 1981 wurden die beiden rivalisierenden Weltverbände in den IBF zusammengeführt.

Auf europäischer Ebene wurde 1967 die Europäische Badminton Union (EBU) gegründet, die seit 1968 im Zweijahresrhythmus Europameisterschaften durchführt.

Seit den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 ist Badminton olympische Sportart. Zuvor war Badminton lediglich einige Male als Demonstrationssportart zum Zuge gekommen.

Badminton ist mittlerweile eine etablierte Schulsportart, was sehr viele interessierte Jugendliche zun dieser schönen und athletischen Sportart bringt. Ferner boomt Badminton auch in sehr vielen Freizeitcentern.

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Der Vorteil beim Badminton besteht darin, dass der ganze Körper beim Spielen beansprucht wird. Weiterhin ist Badminton bis ins hohe Alter ohne weiteres spielbar. Sehr großen Zulauf hat der Badminton-Sport durch die weite Verbreitung im Schulsport gefunden, wodurch immer mehr talentierte Jugendliche in den Bann dieser Sportart gezogen werden. Ein zusätzlicher Boom entwickelte sich durch die Badminton-Olympiagala bei den Olympischen Spielen von Atlanta 1996. in unserem Verein steigt die Mitgliederzahl kontinuierlich.
 
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Wir bieten allen Interessenten(innen) ein kostenloses 4-wöchiges Probetraining an. Danach kann man(n)/frau sich für eine Mitgliedschaft entscheiden.